Das Gebäude könnte nicht besser zum EXPO-Motto „Better City, Better Life“ passen: Es ist aus dem nachwachsenden Rohstoff Bambus erbaut und kann komplett zerlegt an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Das zukunftsweisende und umweltfreundliche „Deutsch-Chinesische Haus” stellt eine architektonisch, künstlerische Auseinandersetzung mit nachhaltiger Urbanisierung dar, dem Schwerpunktthema der Veranstaltungsreihe „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung. Entworfen hat das Bauwerk aus Julong Bambus, einer speziellen Riesenbambus-Art aus Südchina, der Münchner Designer und Installationskünstler Markus Heinsdorff.
Im Inneren des „Deutsch-Chinesischen Hauses“ führt ein interaktives Stadtspiel die Herausforderungen von Urbanisierungsprozessen vor Augen. Bei dem Spiel handelt es sich um eine Verbindung von traditionellem chinesischem Schattenspiel mit moderner Computertechnologie. Es lädt die Besucher ein, ihr eigenes Stadtviertel zu entwerfen und es später im Internet herunter zu laden. Im „Forum“ des nur wenige Gehminuten entfernten Deutschen Pavillons „balancity“ stellt „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ lebendige Beispiele für deutsch-chinesischen Erfahrungsaustausch vor. Außerhalb des EXPO-Geländes in Shanghai finden weitere Veranstaltungen und ein abwechselungsreiches Kulturangebot mit deutsch-chinesischen Beiträgen von Popmusik bis zur Oper statt.
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