Veranstaltung: Preisverleihung, Konrad-Adenauer-Akademie, Berlin
Mit Maus und Tastatur für Erinnerung und Toleranz
„Aus welchen Gründen bist du rechtsradikal geworden?“ - „Sauer auf alle möglichen Sachen wie Schule oder Ausländer.“ Mit diesen Sätzen beginnt ein Interview eines Schülers mit einem 16-jährigen Rechtsradikalen. Animiert, mit dem Glatzkopf ins Gespräch zu kommen, wurde der Schüler durch den DenkT@g-Wettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung. Alle zwei Jahre sind Jugendliche aufgerufen, sich in Aufsätzen, Interviews oder Dokumentationen mit dem Nationalsozialismus und aktuellen Fragen zu rechter Gewalt und Intoleranz auseinander zu setzen. Als innovativer Ansatz verbindet der bundesweite Wettbewerb Erinnerungsarbeit mit moderner Technik - die Beiträge sollen als Internetpräsentationen erstellt und gestaltet werden. Die Idee erfährt seit Jahren millionenfaches Interesse: Als 2004 der dritte DenkT@g-Wettbewerb lief, klickten sich vier Millionen Besucher aus aller Welt auf www.denktag.de. Das Interesse hat nicht nachgelassen, weltweit informiert sich ein Millionen-Publikum, wie deutsche Jugendliche das Wettbewerbsmotto umsetzen: „Hinsehen, einmischen, mitmachen“.
Kategorie: Sport und Gesellschaft
Adresse:
Konrad-Adenauer-Stiftung
Tiergartenstraße 35
10907 Berlin (Berlin)