Veranstaltung: Tag der Offenen Tür im Nachbau der Wattenmeer-Forschungsstation
Land in Sicht
Leuchtend gelb ragt der Messpfahl bis zu 13 Meter aus dem Wasser. Seit sechs Jahren steht er im Watt nahe der Südspitze Spiekeroogs - fast ein Wahrzeichen für die Insel. Der Mast – insgesamt 40 Meter lang – ist eine Messstation für die Wattforschung. Gutachter sprechen von weltweiter Einzigartigkeit. Die Station registriert ständig Daten, auch bei stärksten Winterstürmen. Schiffe oder andere Geräte können dies nicht leisten. Gerade bei extremen Wetterlagen entscheidet sich etwa, ob das Watt Schlick verliert und sich in Folge dessen die Lebensverhältnisse der im Watt lebenden Organismen ändern. Aus Platz- und Sicherheitsgründen kann die Station von Besuchern nicht betreten werden. Doch dieses Problem hat das Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg, nun gelöst. Es wird einen Nachbau geben, direkt in der „Stadt der Wissenschaft 2009“ Oldenburg und dort können sich Interessierte umsehen, Messwerte prüfen oder Wissenschaftler befragen – und aus dem Watt lernen.
Kategorie: Wissenschaft und Technik
Adresse:
Universität Oldenburg Institut für Chemie und Biologie des Meeres
Postfach 2503
26111 Oldenburg (Niedersachsen)
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 14.00 – 19:00 Uhr, Sa. von 11:00 – 15:00 Uhr und Sonntag von 13:00 – 17:00 Uhr. (Am Veranstaltungstag ab 11 Uhr geöffnet)
Für Ihre Anreise informieren Sie sich bitte
auf den Seiten der Deutschen Bahn.