Veranstaltung: „Vom alten Buch zur elektronischen Zeitschriftenbibliothek“
Forschung per Mausklick
Wissenschaftler fassen die Ergebnisse ihrer Arbeit meist in Artikeln zusammen, die in wissenschaftlichen Fachzeitschriften erscheinen. Das Problem: Weltweit gibt es tausende solcher Titel, in denen womöglich bahnbrechende Aufsätze stehen. Bei diesem galoppierenden Forschungsfortschritt ist es für Wissenschaftler ungeheuer schwierig, den Überblick zu behalten. Die Universitätsbibliothek Regensburg hat deshalb eine elektronische Zeitschriftenbibliothek entwickelt und damit die wohl größte Datenbank für Zeitschriften im Wissenschaftsbereich geschaffen: Derzeit findet man dort 23.000 Titel. Wissenschaftler können online die Forschungsergebnisse ihrer Kollegen einsehen und sparen Zeit bei Nachforschungen. Mittlerweile ist der Service laut Bibliothek in 325 wissenschaftlichen Bibliotheken im Einsatz – in nahezu allen deutschen Universitäten und Forschungsinstituten, in 65 Bibliotheken in acht europäischen Ländern und sogar in der Library of Congress in Washington, der weltweit größten Bibliothek.