Die Relativitätstheorie

Mit seinen Ideen revolutionierte Albert Einstein die Physik.

Für seine Ideen brauchte er kein Labor, sondern nur eine Tafel, ein Stück Kreide und viel Zeit zum Nachdenken. Einstein erkannte, dass Raum und Zeit nicht absolut sind, sondern sich abhängig von der Bewegung des Betrachters verhalten. Seitdem ist die Welt für uns relativ.

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Die Formel „E = mc²" in Berlin

Einstein war erst 26 Jahre alt, als er 1905 gleich fünf bahnbrechende Arbeiten veröffentlichte. Eine von ihnen enthielt das erste Mal die berühmte Formel: „E = mc²“. Rund 100 Jahre später wurde sie von ebenso jungen Designern entworfen und in Kunststoff gegossen – in beachtlicher Größe: Die Skulptur ist fast vier Meter hoch und zwölf Meter lang. So blieb die Formel der Relativitätstheorie sicher jedem Besucher von Lustgarten, Museumsinsel und der historischer Prachtmeile Unter den Linden im Gedächtnis. Dort konnte das Zehn-Tonnen-Schwergewicht im Sommer 2006 bewundert werden.

Bis heute gehen viele wissenschaftliche Erfolge auf Einsteins Ideen zurück: von der Entwicklung der Quantenmechanik durch Heisenberg und Schrödinger bis zur Arbeit des Physikers Theodor Hänsch, der 2005 für seine Lasermessungen den Nobelpreis erhielt. Seine Auszeichnung war der 65. Nobelpreis für einen deutschen Naturwissenschaftler.

Die Skulptur setzt auch der deutschen Wissenschaftslandschaft heute ein Denkmal. Sie ermöglicht die enge Zusammenarbeit von Universitäten, Industrie und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft. Ihre Forschungsergebnisse tummeln sich nicht nur in Fachbüchern, sondern auch im täglichen Leben: Ohne die Relativitätstheorie wäre zum Beispiel kein Navigationssystem absolut genau.

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© Scholz & Friends Identify

Der Walk of Ideas

„Die Relativitätstheorie“ ist die letzte von sechs Skulpturen, die zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 den „Walk of Ideas“ bildeten - ein Spaziergang entlang innovativer Ideen aus Deutschland. Die einzelnen Erfindungen stehen für die Kreativität und den Einfallsreichtum von Komponisten und Literaten, Wissenschaftlern und Forschern, Ingenieuren und Tüftlern. Auch in den Monumentalplastiken selbst stecken Ideen aus Deutschland: Sie sind aus dem innovativen Kunststoff Neopor® von BASF hergestellt und mit einem Speziallack beschichtet, den BASF Coatings entwickelt hat.